Skip to Content

Biographie

Biographie
Choreograph Stephan Thoss

Stephan Thoss, Nationalität: deutsch

geboren 1965 in Leipzig, 7-jährige Tanz-Ausbildung an der Palucca Schule Dresden mit Hauptfach Klassischer Tanz sowie Moderner Tanz, Improvisation und Choreographie. Dort prägte ihn besonders die Zusammenarbeit mit Patricio Bunster, dem ehemaligen Solisten bei Kurt Jooss und späteren Leiter des Nationalballetts Santiago de Chile, der ihm ab 1982 in einem 3-jährigen choreographischen Zusatz-Studium die Jooss-Leeder-Technik vermittelte.

1983 Erstes Engagement an der Staatsoper Dresden
1988 Komische Oper Berlin
1989 Staatstheater Kassel mit ersten choreographischen Arbeiten. Teilnahme am Internationalen Wettbewerb für     Choreographen Hannover (2. Hauptpreis)
1990 Rückkehr an die Sächsische Staatsoper Dresden
1992 Ernennung zum Haus-Choreographen

In den folgenden Jahren entstanden u.a. „Die vier Jahreszeiten“, „Hommage an Rachmaninow“, „Auf Suche“ und „altera pars“.

 

Auf Einladung von Marcia Haydee choreographierte er mehrmals für das Stuttgarter Ballett. Es folgten weitere Uraufführungen, u.a. für das Bayerische Staatsballett München und das Balletto di Toscana in Florenz. Für John Neumeiers Hamburger Ballett kreierte er „Rennen hinter dem was flieht…“. Als Abschluss seiner Dresdner Zeit entstand „Teufel – Engel“ zu Musik von Steve Reich als Auftragsproduktion für das ZDF.

1998 – 2001 Erste Ballettdirektion an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (Thoss-TanzKompanie). In dieser Zeit entstanden u.a. „bellulus“, „Bolero“, „Solus“ und „Giselle M.“. Die in der ersten Spielzeit geschaffene Choreographie „Schlaraffenland ist abgebrannt…“ wurde mit dem Bayerischen Theaterpreis 1999 ausgezeichnet.

2001 – 2006 Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, Intendant: Albrecht Puhlmann. In diesen fünf Spielzeiten entstanden knapp 20 neue Choreographien, u.a. eine Trilogie zu russischen Komponisten inklusive der Schwanensee-Version „Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee“, die 2004 von ARTE aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde.
Bei „Le Sacre du Printemps“, der letzten Kreation seiner Hannoveraner Zeit, begleitete der Filmemacher Ralf-Peter Post die Entstehung des Stückes für eine umfangreiche Dokumentation, die mehrfach vom ZDF-Theaterkanal gesendet wurde.

2006 choreographierte er „Furios Angels“ für das Nederland Dans Theater II in Den Haag.
Ebenfalls 2006 entstand „solitaire“ für das Aalto Ballett Theater Essen zu Musik von Béla Bartók und 2007 „Das Mädchen mit den Email Augen“ für das Choreographische Theater Johann Kresnik in Bonn.
Im selben Jahr wurde er für „Giselle M.“ mit dem Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet in der Einstudierung mit dem Ballett des Theaters Chemnitz.

2007-2014 Ballettdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Hier choreographierte er mehr als 20 Stücke, u.a. die abendfüllenden Uraufführungen "Professor Unrat","Blaubarts Geheimnis"und eine Neu-Interpretation von "Dornröschen". Als Gastchoreograph arbeitete er am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Gärtnerplatztheater München, in Innsbruck und Trier, 2011 und 2013 für Les Grand Ballets Canadiens Montreal, mit Gauthier Dance in Stuttgart, dem Ballet du Rhin Strabourg/Mulhouse, dem Ballett der Wiener Staatsoper und dem Ballett Basel.

2014-2016 war Stephan Thoss freischaffender Choreograph. Er kreierte Ende 2014 mit dem Baseler Ballett die abendfüllende Uraufführung "Die Liebe kann tanzen" mit Musik von J.S. Bach, Ezzio Bosso u.a. Mit dem Theater Regensburg Tanz entstand im Februar 2015 die Uraufführung "Gefangen im tRaum". Im Mai 2015 entwickelte er mit Les Grands Ballets Canadiens, Montreal in einer Uraufführung das Ballett "Der Tod und das Mädchen". 

Seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ist Stephan Thoss Intendant Tanz und Chefchoreograph am Nationaltheater Mannheim.

 

Auszeichnungen

1990  Zweiter Hauptpreis beim Internationalen Wettbewerb für Choreographen Hannover

1993  Mary-Wigman-Preis der Stiftung der Semperoper für besondere choreographische Leistungen

1994  Medaglia Laurenziana in Florenz

1997  Kunstpreis der Stadt Dresden

1999  Bayerischer Theaterpreis für „Schlaraffenland ist abgebrannt“

2006  Nominierung für Theaterpreis DER FAUST für „Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee“

2007  Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Choreographie“ für „Giselle M.“

2011  Nominierung für Dt. Theaterpreis DER FAUST, Kategorie: Choreographie für „Blaubarts Geheimnis“

2014  Goldener Schikaneder für die beste Ballettproduktion mit "Blaubarts Geheimnis" an der Volksoper Wien

 

Private Bilder: 
Biographie
Biographie
Biographie
Biographie
Biographie
Biographie
Biographie