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Stephan Thoss, Nationalität: deutsch geboren 1965 in Leipzig, 7-jährige Tanz-Ausbildung an der Palucca Schule Dresden mit Hauptfach Klassischer Tanz sowie Moderner Tanz, Improvisation und Choreographie. Dort prägte ihn besonders die Zusammenarbeit mit Patricio Bunster, dem ehemaligen Solisten bei Kurt Jooss und späteren Leiter des Nationalballetts Santiago de Chile, der ihm ab 1982 in einem 3-jährigen choreographischen Zusatz-Studium die Jooss-Leeder-Technik vermittelte. 1983 Erstes Engagement an der Staatsoper Dresden In den folgenden Jahren entstanden u.a. „Die vier Jahreszeiten“, „Hommage an Rachmaninow“, „Auf Suche“ und „altera pars“. |
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Auf Einladung von Marcia Haydee choreographierte er mehrmals für das Stuttgarter Ballett. Es folgten weitere Uraufführungen, u.a. für das Bayerische Staatsballett München und das Balletto di Toscana in Florenz. Für John Neumeiers Hamburger Ballett kreierte er „Rennen hinter dem was flieht…“. Als Abschluss seiner Dresdner Zeit entstand „Teufel – Engel“ zu Musik von Steve Reich als Auftragsproduktion für das ZDF. 1998 – 2001 Erste Ballettdirektion an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (Thoss-TanzKompanie). In dieser Zeit entstanden u.a. „bellulus“, „Bolero“, „Solus“ und „Giselle M.“. Die in der ersten Spielzeit geschaffene Choreographie „Schlaraffenland ist abgebrannt…“ wurde mit dem Bayerischen Theaterpreis 1999 ausgezeichnet. |
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2001 – 2006 Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, Intendant: Albrecht Puhlmann. In diesen fünf Spielzeiten entstanden knapp 20 neue Choreographien, u.a. eine Trilogie zu russischen Komponisten inklusive der Schwanensee-Version „Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee“, die 2004 von ARTE aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde. 2006 choreographierte er „Furios Angels“ für das Nederland Dans Theater II in Den Haag. Seit 2007 Ballettdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Hier choreographierte er bisher mehr als 12 Stücke, u.a. die abendfüllenden Uraufführungen „Professor Unrat“, „Blaubarts Geheimnis“ und eine Neu-Interpretation von „Dornröschen“. Als Gast-Choreograph arbeitete er am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Gärtnerplatztheater München, in Innsbruck und Trier, zuletzt 2011 mit „heim suchen“ (Searching for Home) zu Musik von Philip Glass für Les Grands Ballets Canadiens Montreal. |
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Auszeichnungen1990 Zweiter Hauptpreis beim Internationalen Wettbewerb für Choreographen Hannover 1993 Mary-Wigman-Preis der Stiftung der Semperoper für besondere choreographische Leistungen 1994 Medaglia Laurenziana in Florenz 1997 Kunstpreis der Stadt Dresden 1999 Bayerischer Theaterpreis für „Schlaraffenland ist abgebrannt“ 2006 Nominierung für Theaterpreis DER FAUST für „Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee“ 2007 Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Choreographie“ für „Giselle M.“ 2011 Nominierung für Dt. Theaterpreis DER FAUST, Kategorie: Choreographie für „Blaubarts Geheimnis“ |



